Früher, zu Zeiten, wo man noch Negative oder Dias nach dem entwickeln archivieren musste, gab es kaum einen, der seine Bilder doppelt hatte. Meist lagerten sie, wie auch bei mir, in einem Schrank. So wird den etlichen Bildern meiner ersten 2,5 Jahre Fotografie-Vergangenheit eine gute Umgebung geschaffen, um kaputt zu gehen.
Ich habe sie aber auch mittlerweile in digitaler Form gespeichert.
Heute wird man für dumm und leichtsinnig gehalten, wenn man seine Bilder nur doppelt gesichert hat!
Da mich öfter Leute fragen, wie ich mich gegen die digitale Demenz schütze und wie mein Workflow allgemein gestalte, werde ich dazu einen kurzen Beitrag verfassen:
Ich fotorafiere mit der D90 ausschließlich im RAW (bei Nikon: NEF)-Format.
So fallen pro Bild ca. 10 MB an Datenvolumen an. Diese werden im ersten Arbeitsschritt auf den Laptop übertragen. Dabei wird die Karte aber nicht gelöscht. Anschließend werden zwei externe Festplatten zu je 1 Terabyte damit gefüttert.
Nun sind die Bilder vier mal gespeichert.
Dann wird die Speicherkarte gelöscht. Anschließend wird auch, nach dem vergewissern, dass die Bilder auch wirklich auf beiden Festplatten gespeichert sind, der Computer von den Bildern befreit. Adobe Lightroom 3 kann ja auch Bilder verwalten, die offline sind. Somit stellt es kein Problem dar, diese nicht auf dem PC direkt zu haben. Nun geht es an das Aussortieren und Beschriften der Bilder, bei dem ich sehr sorgfältig vorgehe.
Mein Workflow folgt dem von Chris Marquardt (Happy Shooting-Podcast), den ich individuell angepasst habe.(Allerdings nur in ganz wenigen Kleinigkeiten)
Nun werden bearbeitete Bilder und der Lightroom-Katalog auch noch auf den externen Platten gesichert.
Und wichtige Bilder, die in Arbeit sind und für Projekte aktuell benötigt werden oder mein (kleines) Passbilder-Archiv bleiben zusätzlich auf dem Laptop gespeichert.
Mehr gibt es eigentlich dazu nicht zu sagen, oder??
Wer fragen dazu hat oder einen individuellen Tip braucht, kann ja ein Kommentar hinterlassen!
0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen