Freitag, 26. November 2010

Ansitzfotografie im Winter

Es wird kälter und die Tage kürzer!

Eigentlich schlechte Bedingungen für die Fotografie in freier Natur, aber ich werde in nächster Zeit mehr Zeit beim Ansitzen verbringen, da meiner Meinung nach die Bedingungen auch etwas positives haben: Man muss nicht so früh aufstehen, um noch bei Dämmerung sich am Ansitz zu befinden. Außerdem werden, spätestens wenn der erste Schnee kommt,  die Wildtiere hungrig und kommen weiter aus dem Wald heraus.

Ich finde es nicht gut, wenn sich ein angeblicher "Naturfotograf" in eine feste Hütte setzt, womöglich noch mit Decke und Taschenofen! Ich finde, das ich als Fotograf die beste und mobilste Lösung wählen sollte und die ist ein Tarnnetz, was man einfach an einen Baum binden kann und wenn nötig noch mit ein paar Ästen abstützen kann.
Natürlich bestätigen Ausnahmen die Regel, bei besonders scheuen Tieren, oder wenn es regnet... kann eine feste Hütte doch geeigneter sein, aber dann soweit offen, das der Fotograf keine Platzangst bekommt.

So ist meine Tarnausrüstung jedoch sehr klein: Ein Tarnnetz, ein paar Erdnägel mit kurzen Schnurstücken daran (Zeltbedarf), ein Zurrgurt, um das Tarnnetz am Baum schadenfrei festbinden zu können.
Dazu ein kleines Stück Plane, um sich und die Ausrüstung vor Feuchtigkeit zu schützen, und eine (schlecht) isolierende Sitzmatte.
Am Körper trage ich, neben langen Unterhosen, eine Hose aus BW-Beständen - robust, preiswert, unzerstörbar-. Darüber kommt im Winter eine Plastik-Hose, die gegen zu viel Feuchtigkeit schützt.
 Neu, und noch nicht getestet ist eine gefütterte Schneehose, die etwas mehr Wärme garantieren soll.

Ein dicke Gore-Tex-Jacke oder ein BW-Parka runden die Sache nach oben hin ab.
An besonders kalten Tagen hält zusätzlich eine Sturmhaube den Wind vom Gesicht ab und dünne Handschuhe lassen die Finger beweglicher.

Die Resultate werden dann demnächst folgen, sicher!

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